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Wunderschön Toprestaurierter Indiana Jones mit Topper
Dem Marketingleiter von Williams, Roger Sharpe, wurde die Möglichkeit geboten, von Lucasfilm die Lizenz für „Star Wars“ oder „Indiana Jones“ für einen Flipperautomaten zu erwerben. Er entschied sich für „Indiana Jones“, da er der Meinung war, dass dieser Titel ein größeres kommerzielles Potenzial habe. Die Lizenz für „Star Wars“ wurde daraufhin an Data East vergeben, die im Dezember 1992 den Flipperautomaten „Star Wars“ auf den Markt brachten.
Doug Watson und Mark Ritchie reisten zur Skywalker Ranch und erhielten vor der Gestaltung des Tisches Zugang zum Archiv der Filmrequisiten. Lucasfilm hatte ursprünglich die Idee, den Tisch an „Die Abenteuer des jungen Indiana Jones“ anzulehnen, ließ sich jedoch schnell von Roger Sharpe davon überzeugen, dass er auf den Filmen basieren sollte.
Dieses Spiel war das erste, bei dem das Williams DCS-Soundsystem zum Einsatz kam. Es enthält Soundclips aus den ersten drei Filmen. Obwohl ursprünglich geplant war, Harrison Fords Stimme für die Ansagen zu verwenden, kam man zu dem Schluss, dass der Großteil seiner Sprüche aus den Filmmusiken entnommen werden könnte. Das Designteam erfuhr, dass John Rhys-Davies gerade in Chicago war, um „Die Unbestechlichen“ zu drehen, und schrieb ein Skript für ihn. In einer etwa zweistündigen Aufnahmesession lieferte John Rhys-Davies (der erneut seine Rolle als Sallah übernahm) neue Sprachaufnahmen für das Spiel. Das Spiel enthält Ausschnitte aus John Williams’ Filmmusik, die von Chris Granner über einen Zeitraum von sechs Wochen für das DCS-Soundsystem neu arrangiert wurden, wobei anstelle eines Orchesters ein E-mu Proteus 2 Sample-Playback-Synthesizer zum Einsatz kam.
Aufgrund der Komplexität der Software schrieb Brian Eddy Komprimierungsroutinen, um den gesamten Inhalt unterzubringen.
Harrison Ford selbst taucht im Spiel nicht auf, doch Doug Watson entwarf Grafiken von Indiana Jones (der Figur) ohne ihn. Das Design der Rückwand umfasst ein Bild, das von jedem der drei Filme inspiriert ist, mit vier Figuren, der Bundeslade, einem Sankara-Stein und dem Heiligen Gral.
Anstelle eines einfachen Startknopfes gibt es einen Plunger in Form eines Webley-Revolvers mit integriertem Knopf, ähnlich dem bei „Terminator 2“ verwendeten und durch dasselbe Patent geschützt.
Auf der linken Seite des Automaten befindet sich ein langes oberes Mini-Spielfeld, das als „Path of Adventure“ bezeichnet wird; dieses wird über die rechte Rampe und den Abzweiger erreicht. Der Ball wird kurzzeitig von einem Aufstellpfosten gehalten, und der Spieler kann den Ball steuern, indem er das Mini-Spielfeld mit den Flipper-Tasten nach links und rechts neigt. Diese Funktion wurde im Laufe der Entwicklung hinzugefügt, als man zu dem Schluss kam, dass das Spiel nicht genügend „Spielereien“ enthielt.
Die Ballrinne wurde für dieses Spiel neu gestaltet, um den 6-Ball-Multiball zu ermöglichen, und wurde zum Standard bei späteren Williams-Spielen.

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